„ÄrzteTag“-Podcast

Kinderpsychiater zur Corona-Krise: „Es wird keine ‚lost generation‘ geben“

Viele Kinder und Jugendliche erleben die Veränderungen und Folgen der Corona-Pandemie als emotional belastend. Das belegen jüngste Studiendaten. Aber es leiden nicht alle. Was den Unterschied ausmacht und wo Hilfe nötig ist, erläutert im Podcast der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Marcel Romanos.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Prof. Marcel Romanos ist Direktor des Zentrums für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Würzburg und stellvertretende Präsident der DGKJP.

Prof. Marcel Romanos ist Direktor des Zentrums für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Würzburg und stv. Präsident der DGKJP.

© privat

Über die Folgen der Corona-Pandemie, Lockdown und Homeschooling für Kinder und Jugendliche wurde zuletzt viel debattiert. Denn die vergangenen 12 Monate zeigen offenbar zunehmend Schleifspuren – nicht nur an den Nerven von Erwachsenen. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sprach in diesem Zusammenhang zuletzt von Bildungs- wie auch Bindungsstörungen als langfristige Folgen. Und auch in den Corona-Diskussionen von Bund und Ländern stand und steht das Thema Schul- und Kitaöffnungen aus diesem Grund weit oben auf der Agenda.

Doch was ist wirklich gesichert bekannt zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen? Im Podcast fasst Kinder- und Jugendpsychiater Professor Marcel Romanos die aktuellen Erkenntnisse zusammen. Der Direktor des Zentrums für Psychische Gesundheit (ZEP) am Universitätsklinikum Würzburg und stellvertretende Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP) erläutert zudem, bei welchen Kindern besonders hohe gesundheitliche Risiken drohen, warum diese dann leicht durchs Hilfsraster fallen und welche Unterstützung hier nötig ist. Und er beruhigt auch: „Es wird ‚keine lost generation‘ geben“. (Dauer 21:40 Minuten)

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