„ÄrzteTag“-Podcast

Warum das Krankenhausentlastungsgesetz Unikliniken nicht reicht

Die gesetzlich geplanten Ausgleichszahlungen für ausgebliebene Patienten reichen den Universitätskliniken nicht, beklagt Professor Jochen Werner, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Essen. Warum er eine Erhöhung der Unterstützung für nötig hält und wo die Corona-Krise auch etwas Positives bewirkt hat, erläutert er in diesem Podcast-Gespräch.

Von Matthias Wallenfels Veröffentlicht: 30.04.2020, 16:52 Uhr
Professor Jochen Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen.

Professor Jochen Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen.

© Universitätsklinikum Essen

Für jeden gegenüber dem Vorjahr nicht stationär behandelten Patienten erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro ausgebliebenen Patienten und Tag. Das sieht das Krankenhausentlastungsgesetz vor. Doch gerade für den Universitätskrankenhausbetrieb ist das nicht ausreichend, kritisiert Professor Jochen Werner, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen.

Im Podcast-Gespräch mit Matthias Wallenfels aus dem Wirtschaftsressort der „Ärzte Zeitung“ erläutert er, warum eine Nachbesserung dringend nötig ist. Außerdem berichtet Werner, wo die Corona-Krise – zumindest was die Telemedizin angeht – den Abläufen am Essener Universitätsklinikum einen deutlichen Schub gegeben hat, die es ohne die Pandemie so nicht gegeben hätte. Er spricht hier sogar von einem „begeisternden Moment“, der die Belegschaft mit erfasst habe. (Dauer 16:30 Minuten)
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