„ÄrzteTag“-Podcast

Was haben Sie in den Einsätzen in den Flutgebieten erlebt, Pfarrer Janzen?

Wie Notfallseelsorger in den Flutgebieten helfen, was ihre Aufgaben und ihre Grenzen sind und welche Eigenschaften man für diese Arbeit braucht, berichtet Pfarrer Ingo Janzen im „ÄrzteTag“-Podcast.

Von Christian BenekerChristian Beneker Veröffentlicht:
Pfarrer Ingo Janzen

Pfarrer Ingo Janzen

© Ingo Janzen

Sie machen eine stille Arbeit und sind wohl umso wichtiger: die Notfallseelsorger. Die Frauen und Männer der Notfallseelsorge unterstützen die Rettungskräfte bei der Betreuung von Katastrophen Betroffenen, sei es beim Zugunglück von Eschede 1998, bei unzähligen Verkehrsunfällen oder beim Oder-Hochwasser 1997. So auch jetzt während der verheerenden Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Hunderte von Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Häuser und Existenzen. Viele haben Angehörige oder Freunde verloren. Mit ihrer Arbeit sind die Seelsorger oft die ersten, die sich um die verstörten und schockierten Menschen kümmern.

Körperliche Fitness und psychische Stabilität sind die Grundvoraussetzungen, um die anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Aber vor allen Dingen die Bereitschaft und die Gabe zuzuhören. Reden hilft, wissen die Seelsorger. Wer weiß, dass ihm zugehört wird, kann durch das Reden die wirren und verwirrenden Bilder im Kopf wieder ordnen – der erste Schritt zur Bewältigung der Situation. Und auch den Ärztinnen und Ärzten vor Ort helfen die Notfallseelsorger mit ihrer Arbeit, berichtet Notfallseelsorger Pfarrer Ingo Janzen im „Ärzte Tag“. Mit ihrem Einsatz vor Ort halten die Notfallseelsorger den Notärzten den Rücken frei. (Dauer: 18:35 Minuten)

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Kommentare
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Claus F. Dieterle

Ein Pfarrer in der Notfallseelsorge und hat nicht ein einziges Mal Jesus Christus erwähnt! Das erinnert mich an die Aussage von Jesus Christus in Matthäus 10,32.33: "...Wer mich aber vor den Menschen nicht kennen will, den werde auch ich am Gerichtstag vor meinem Vater im Himmel nicht kennen."
Nicht jeder, der ein geistliches Amt ausübt, ist von Jesus Christus berufen. Manch einer wollte Medizin, Jura usw. studieren und hat keinen Studienplatz bekommen und dann Theologie studiert. Bei anderen war das Motiv, dass man als Pfarrer ja nicht einer Aufsicht und den Anforderungen wie in einem Wirtschaftsunternehmen unterliegt... Andere wollten ein sicheres Einkommen und nichts für ihre Altersvorsorge einzahlen.
Und wie viele Pfarrer glauben überhaupt an die Aussagen der Bibel?


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