„ÄrzteTag“-Podcast

Wie Corona das Ketoazidose-Problem verschlimmert hat

Fast bei jedem zweiten Kind und Jugendlichen mit einem neu manifestierten Typ-1-Diabetes mellitus kam es während des Lockdowns zu einer Ketoazidose. Über die Gründe haben wir mit dem Gießener Kinder-Diabetologen Privatdozent Clemens Kamrath gesprochen. Und über die Lehren, die er zieht.

Von Denis Nößler Veröffentlicht: 31.07.2020, 16:31 Uhr
Der Gießener Kinder-Diabetologe Privatdozent Clemens Kamrath

Der Gießener Kinder-Diabetologe Privatdozent Clemens Kamrath

© Lena Steinmüller

Zwischen Mitte März und Mitte Mai ist bundesweit bei 44 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit einer Typ-1-Diabetes-Neumanifestation eine Ketoazidose aufgetreten. Das hat ein Forscherteam um den Kinder-Diabetologen Privatdozent Clemens Kamrath von der Uniklinik Gießen herausgefunden (JAMA 2020; online 20. Juli). Das ist fast doppelt so häufig gewesen wie in den Vergleichszeiträumen in den beiden Jahren zuvor.

In dieser „ÄrzteTag“-Episode sprechen wir mit dem stellvertretenden geschäftsführenden Oberarzt von der Abteilung für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie über die Ursachen und Folgen. Außerdem versuchen wir, Lehren für künftige Lockdowns zu ziehen. Und Kamrath erzählt, wie er mit Tele- und Video-Sprechstunde umgehen würde. (Dauer: 26:18 Minuten)

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