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„ÄrzteTag“-Podcast

Wie kommuniziert man Zahlen und Risiken verständlich, Dr. Lühnen?

„Bei acht von 140 Personen traten Kopfschmerzen auf, bei 16 von 200 Übelkeit.“ Das mag faktisch korrekt sein, doch ob Patienten das auf Anhieb verstehen, ist fraglich. Ärztin Julia Lühnen gibt Tipps, damit sich der Hausarztbesuch nicht wie das Mathe-Abitur anfühlt.

Helena PichlerVon Helena Pichler Veröffentlicht:

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Manchmal erkennt man es schon in den Augen der Patientinnen und Patienten: ein Blick der Verwirrtheit und stilles Nicken. Dann kann es gut sein, dass das besprochene Thema überfordert. Nicht selten kann die Ursache der Verwirrtheit eine Ansammlung an numerischen Fakten, wie Risiken und Zahlen sein, die es schwer machen, aufmerksam zu folgen. Doch Zahlen gehören nun einmal dazu, oder?

Selbstverständlich, sagt auch Dr. Julia Lühnen, Juniorprofessorin an der Charité Berlin und Coautorin der Leitlinie „Evidenzbasierte Gesundheitsinformation“ (Version 2.0 gerade in Bearbeitung). Doch es kommt auf das „Wie“ an, um Patientinnen und Patienten nicht zu überfordern.

Wann nutze ich das relative und wann das absolute Risiko? Was bedeutet es eigentlich genau, wenn eine Nebenwirkung „sehr selten“ oder doch nur „selten“ auftritt? Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht Lühnen über ein paar einfache Strategien, um Risiken und Zahlen so zu kommunizieren, dass sie auch wirklich hängen bleiben.

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Kommentare
Dr. Steffen Boxdorfer 10.06.202616:58 Uhr

Klingt etwas weltfremd. In einer normalen Sprechstunde würden Sie in einer Hausarztpraxis nie fertig werden, wenn sie das so erklären wollen.
Vertrauen in den Arzt und in die Therapie sind entscheidende Punkte. So sieht das wahre Leben aus.
Wäre ich an Zahlen interessiert, wäre ich Mathematiker oder Stochastiker geworden.
MfG B.

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