„ÄrzteTag“-Podcast

Wo die Corona-Krise Frauen ins Hintertreffen bringt

Frauen leisten fraglos ihren Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Die Corona-Krise zeigt aber, dass dem bei Arbeitsbedingungen und in der öffentlichen Wahrnehmung zu wenig Rechnung gezollt wird, wie Dr. Sabine Ludwig von Women in Global Health kritisiert.

Von Ruth Ney Veröffentlicht: 28.05.2020, 16:50 Uhr
Wo die Corona-Krise Frauen ins Hintertreffen bringt

Dr. Sabine Ludwig von Women in Global Health Germany, Charité Berlin

© WGH Germany

Weltweit sind etwa drei Viertel der Beschäftigten im Gesundheitswesen Frauen, in Deutschland wird immerhin 70 Prozent der Arbeit in den Gesundheits- und Sozialpflegeberufen von Frauen verrichtet – verglichen mit 41 Prozent in anderen Beschäftigungsbereichen. Bei den Pflegekräften, im Rettungsdienst und der Geburtshilfe ist der Anteil sogar noch höher. Und doch verdeutlicht gerade die Corona-Krise, dass es offenbar an einem Bewusstsein für diese Tatsache fehlt, so dass Frauen im Gesundheitswesen zu wenig berücksichtigtin Entscheidungen während der Pandemie werden.

Im Podcast-Gespräch legt Dr. Sabine Ludwig, Leitung und Gründerin der Deutschen Sektion von Women in Global Health an der Berliner Charité, den Finger in die Wunde und erläutert, wo die Schwachstellen liegen. (Dauer 18:05 Minuten)
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