Berufspolitik

600 Anmeldungen zum Tag der Niedergelassenen

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Wie verändert sich die ambulante Versorgung angesichts einer sich am Wettbewerb ausgerichteten Vertragswelt? In welche Richtung fährt der Gesundheits-Express nach der Bundestagswahl im September? Auf was müssen sich Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten in Zukunft einstellen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich morgen der erste "Tag der Niedergelassenen" im Rahmen des Berliner Hauptstadtkongresses.

"Ich erwarte eine offene Debatte, in der wir nicht nur unsere Positionen zum Wettbewerb bekräftigen werden. Wir erwarten auch eine Antwort auf die Frage, welche Rolle die Politik den Körperschaften zubilligen will", sagte KBV-Chef Dr. Andreas Köhler im Vorfeld der Veranstaltung. "Die Zahl der Anmeldungen hat mit rund 600 unsere Erwartungen weit übertroffen," sagte Köhler.

Zusammen mit dem KBV-Chef diskutieren morgen ab 11 Uhr die Bundestagsabgeordneten und Gesundheitspolitiker Hans-Georg Faust (CDU) und Daniel Bahr (FDP) sowie Franz Knieps, Leiter der Abteilung Gesundheitsversorgung/Krankenversicherung im Bundesgesundheitsministerium die Zukunftsfragen. Bis gestern Mittag war noch unklar, ob die beiden Bundestagsabgeordneten kurzfristig an einer namentlichen Abstimmung im Bundestag teilnehmen müssen.

Im Anschluss an die Eröffnungsdiskussion treffen sich verschiedene Experten zu einem gesundheitspolitischen Schlagabtausch. Daran teilnehmen werden KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller, Hartmannbund-Chef Professor Kuno Winn sowie KV-Chef Dr. Leonhard Hansen und NAV-Vorsitzender Dr. Klaus Bittmann. In Fortbildungsveranstaltungen zu sechs verschiedenen Schwerpunkten steht die Qualität in der Praxis im Mittelpunkt. (vdb)

Aktuelle Berichte vom Hauptstadtkongress: Zur Sonderseite Hauptstadtkongress

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