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AOK plus heiratet hessische Schwester

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WEIMAR (rbü). In Mitteldeutschland entsteht ein neuer Kassengigant: Die AOK plus für Sachsen und Thüringen und die AOK Hessen wollen zum 1. Januar 2011 fusionieren. Das beschlossen die Verwaltungsräte beider Krankenkassen am Freitag in Weimar.

Mit 4,2 Millionen Versicherten ist die neue AOK nach eigenen Angaben die viertgrößte Krankenkasse in Deutschland. Sie firmiert unter dem Namen "AOK plus - Die Gesundheitskasse". Der Hauptsitz wird Dresden, womit Sachsen auch die Aufsicht über die Kasse haben wird. Die drei Landesregierungen der Bundesländer haben der Fusion bereits zugestimmt.

Neuer Vorstandsvorsitzender ist Rolf Steinbronn, vormals Chef der AOK plus. Ebenfalls im Vorstand sind Fritz Müller, Chef der AOK Hessen, und Frank Storsberg, der von der AOK Thüringen kommt. Aufgrund der stabilen Finanzlage will die Kasse auch in 2011 auf Zusatzbeiträge verzichten. Filialnetz und Mitarbeiterzahl sollen nicht angetastet werden. Erst Anfang 2008 war die AOK plus aus den AOKen Sachsen und Thüringen entstanden.

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