Ampel-Pläne zur Gesundheit

Abgabe von Cannabis soll freigegeben werden

Nicht nur zu medizinischen Zwecken soll Cannabis demnächst legal erworben werden können, so die Pläne der künftigen Ampel-Koalition. Sie wollen sich auch für die Alkohol- und Nikotinprävention einsetzen.

Veröffentlicht:

Die künftigen Koalitionäre planen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken. Der Kauf soll in lizenzierten Geschäften möglich sein. Damit werde die Qualität kontrolliert, die Weitergabe von verunreinigten Substanzen verhindert und der Jugendschutz gewährleistet. Das Gesetz soll alle vier Jahre mit Blick auf die gesellschaftlichen Auswirkungen evaluiert werden. Bislang können Ärzte Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament auf Kassenkosten verordnen. Der bürokratische Aufwand ist allerdings beträchtlich.

Bei der Alkohol- und Nikotinprävention setzen die Koalitionäre auf mehr Aufklärung und haben dabei vor allem Kinder, Jugendliche und Schwangere im Blick.

Regelungen für Marketing und Sponsoring bei Alkohol, Nikotin und Cannabis sollen verschärft werden. (chb)

Lesen sie auch
Mehr zum Thema

TSVG-Umsetzung

Ärztliche Aufgaben wuppen? Blankorezept auf steinigem Weg

Bereitschaft signalisiert

Zahnärzte wollen beim Impfen gegen COVID-19 unterstützen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Corona-Impfung in einer kommunal organisierten Impfstelle im thüringischen Jena. Die Ärztekammer in Thüringen dringt auf eine generelle Impfpflicht, auch die BÄK hält dies angesichts der aktuellen Lage für geboten.

© Martin Schutt / dpa

BÄK-Brief an Merkel und Scholz

Ärzte drängen auf allgemeine Corona-Impfpflicht

Auch in Deutschland sollen bald Corona-Impfungen der 5- bis 11-Jährigen möglich sein.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Impfungen bei Unter-12-Jährigen

BVKJ-Chef Fischbach: „Kinder sollen jetzt den Blutzoll zahlen“

Mittlerweile bekannt: Die rote Schleife steht für Solidarität mit HIV-Patienten und soll Aufmerksamkeit für die Infektion schaffen.

© Betelgejze / stock.adobe.com

HIV/Aids

„Trauen wir uns ruhig, über Sex zu reden!“