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Zi-Analyse

Ärztemangel hat wenig mit der Verteilung zu tun

KVen können nach wie vor Sicherstellung: Diese These stützt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mit einer Studie über die regionale Verteilung von Ärzten.

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BERLIN. Niedergelassene Ärzte sind in Deutschland eher gleichmäßig verteilt - der Ärztemangel ist nicht Folge einer ungleichen Verteilung. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Nimmt man die Ärztedichte je 100.000 Einwohner, dann bilden Freiburg und der Landkreis Landshut auf ganz Deutschland gesehen die Extrempunkte: In der Stadt im Breisgau ist die Ärztedichte fünf Mal höher verglichen mit dem Landkreis in Bayern.

Doch diese Ungleichverteilung ist gering verglichen beispielsweise mit kommunalen Investitionen, die zentral sind für die Qualität der Daseinsvorsorge in einer Kommune: Im Landkreis München liegen diese Investitionen je Einwohner 21 Mal höher als in Wilhelmshaven.

Fazit des Zi: Vergleicht man das Ergebnis der Bedarfsplanung mit anderen Faktoren der kommunalen Daseinsvorsorge, dann weist die Ärztedichte die geringsten regionalen Unterschiede aus. (fst/ths)

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