Ampel-Pläne zur Gesundheit

Ampel will Pflege-Stimme im Gemeinsamen Bundesausschuss

Die Ampel-Partner wollen den 1,2 Millionen Pflegefachkräften und ihren Berufsvertretern mehr Einfluss verschaffen – etwa im GBA, dem kleinen Gesetzgeber fürs Gesundheitswesen.

Veröffentlicht:

Das Ringen der bundesweit rund 1,2 Millionen Pflegebeschäftigten um Selbstverwaltung ist auf Länderebene zuletzt kräftig ins Stocken geraten – jetzt will die Ampel der Berufsgruppe zur Seite springen.

Mit einer bundesweiten Befragung aller professionell Pflegenden will man sich ein Bild verschaffen, „wie die Selbstverwaltung der Pflege in Zukunft organisiert werden kann“. Außerdem soll der Deutsche Pflegerat (DPR) als Dachorganisation der Pflegekräfte mehr Einfluss bekommen – geplant ist unter anderem eine „Stimme der Pflege“ im Gemeinsamen Bundesausschuss und anderen Gremien. Außerdem soll die bislang ehrenamtlich erbrachte Arbeit der Mitglieder im Pflegerat finanziell unterstützt werden.

Der DPR hatte dies stets als dringend nötige Voraussetzung auf dem Weg hin zur Selbstverwaltung bezeichnet. (hom)

Lesen sie auch
Mehr zum Thema

Corona-Lage

Spahn geht Impfverweigerer hart an

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Pandemiebedingt sind in den ersten neun Monaten die Arzthonorare bei den 102 Kassen nur um knapp 1,8 Prozent gestiegen. GKV-weit nahmen die Leistungsausgaben inklusive Verwaltungskosten um rund 4,8 Prozent zu.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Kassenfinanzen

Kassen bunkern noch 13,6 Milliarden Euro