Berlin

Arbeitsgruppe zu Schlaganfall gestartet

Veröffentlicht:

BERLIN. Das Land Berlin will die sektorenübergreifende Versorgung für Schlaganfallpatienten vorantreiben. Dazu soll eine Arbeitsgruppe bis zum Jahresende Handlungsempfehlungen erarbeiten. Das hat das gemeinsame Landesgremium nach Paragraf 90 SGB V in seiner dritten Sitzung kürzlich beschlossen.

Vorgesehen ist, dass Rettungsdienst, Notaufnahme, stationäre Versorgung und ambulante Weiterversorgung bei der Schlaganfallbehandlung enger zusammenarbeiten.

"Unsere Wahl fiel auf das Krankheitsbild Schlaganfall, weil es sich dabei um eine häufige Erkrankung handelt, wir dazu eine gute Datenlage haben und viele Sektoren bei der Behandlung beteiligt sind", so Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU). Die Vorschläge der Arbeitsgruppe sollen aber auf möglichst viele Krankheitsbilder übertragbar sein.

Besprochen hat das Landesgremium auch die Gründung des flächendeckenden klinischen Krebsregisters. "Unser Ziel ist es, im Oktober den Antrag bei der Deutschen Krebshilfe einzureichen. Darüber hinaus haben wir uns mit den Beteiligten auf ein gemeinsames klinisches Krebsregister für Berlin und Brandenburg verständigt", so Czaja.

Bei der Deutschen Krebshilfe sind 550.000 Euro für den Aufbau des Registers in Berlin vorgesehen. Wird der Antrag mit Konzept nicht fristgerecht bis Oktober eingereicht, verfallen diese Fördergelder allerdings.

Davor haben Landespolitiker und die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse bereits gewarnt, weil Berlin die erste Frist verstreichen ließ. (ami)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr_Microbe / stock.adobe.com

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Fünf Jahre orale Therapie mit Risdiplam

Breite Anwendbarkeit bei 5q-assoziierter SMA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Abb. 1: Wirksamkeit in der klinischen Praxis von Brivaracetam über 12 Monate (alle Formen fokaler Anfälle)d

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien

Effektivere Anfallskontrolle in der Kombinationstherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: UCB Pharma GmbH, Monheim
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kontroverse um epidurale Injektionen

Spritzen an der Wirbelsäule: Welche Empfehlungen jetzt für die Praxis gelten

Lesetipps
Die Füße einer Leiche auf einem Bett, die Beine zugedeckt mit weißem Tuch.

© Afdal - stock.adobe.com

Ärztliche Pflichttätigkeiten

Zehn Praxis-Tipps für die Leichenschau

Patient bei einer CT-Untersuchung

© Peakstock / stock.adobe.com

Voraussetzungen für neue Kassenleistung

Lungenkrebs-Screening: Wie gut sind Praxen vorbereitet?

Eine Frau steht am Empfang einer Praxis und spricht mit einer Praxismitarbeiterin.

© auremar / stock.adobe.com

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge