Schleswig-Holstein

Arznei-Ausgaben legen langsamer zu

Veröffentlicht: 18.04.2016, 09:59 Uhr

KIEL. Die niedergelassenen Ärzte in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr 25 Millionen Medikamentenpackungen im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro verordnet.

Damit lagen die Ausgaben 45 Millionen Euro oder 3,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit hat sich nach Angaben der AOK Nordwest der Ausgabenanstieg verlangsamt.

Dennoch sprach sich der AOK-Vorsitzende Tom Ackermann für "politische Eingriffe" aus, insbesondere bei der Preisbildung von neu eingeführten Medikamenten. Regionale Vereinbarungen sollten nach seiner Ansicht weiterhin möglich sein.

Im Durchschnitt bekam 2015 jeder gesetzlich Versicherte im Norden Arzneimittel von über 501 Euro verordnet, dieser Wert liegt 83 Euro unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Die Patienten leisteten Zuzahlungen in Höhe von 75 Millionen Euro für Arzneimittel, dies waren rund 31 Euro je Versichertem. (di)

Mehr zum Thema

Personalie

Pharmaverband BAH richtet neue Abteilung ein

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Krebszelle: Verschiedene Faktoren erhöhen oder verringern die Gefahr für ein kolorektales Karzinom.

80 Metaanalysen ausgewertet

Was alles das Darmkrebsrisiko senken könnte

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben Cyberkriminelle unter anderem Mails in falschem Namen versendet – und dafür auch das Vertrauensverhältnis zu Ärzten ausgenutzt.

Bundeskriminalamt warnt

Cyberkriminelle nutzen Corona-Krise für Angriffe aus