Nordrhein-Westfalen

Aufklärung über psychoaktive Arzneimittel

Veröffentlicht:

KÖLN. . Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat vor einer Unterschätzung der Suchtgefahren durch psychoaktive Arzneimittel gewarnt.

Da sich die Abhängigkeit meist im Verborgenen abspiele, würden die Gefahren in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, sagte Steffens auf der Tagung "Sucht und Drogen" in Köln.

"Wir müssen das Thema Medikamentensucht aus der Tabuzone holen." Gerade ältere Menschen sollten verstärkt in den Blick genommen werden, sagte sie.

"Neben einer intensiven Aufklärung über die Risiken des Konsums psychoaktiver Medikamente bedarf es vor allem der stärkeren Berücksichtigung der Suchtproblematik durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte." (iss)

Mehr zum Thema

Interview mit Bayerns Hausärzte-Chef

Dr. Beier: „Die Corona-Impfstoffverteilung ist ein Irrsinn“

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet

Pandemiebedingt sind in den ersten neun Monaten die Arzthonorare bei den 102 Kassen nur um knapp 1,8 Prozent gestiegen. GKV-weit nahmen die Leistungsausgaben inklusive Verwaltungskosten um rund 4,8 Prozent zu.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Kassenfinanzen

Kassen bunkern noch 13,6 Milliarden Euro