Berufspolitik

Basisfallwert für Kliniken im Norden steigt nur marginal

Veröffentlicht:

KIEL (di). Schleswig-Holsteins Krankenhäuser bleiben bei der Honorierung ihrer Leistungen zusammen mit den Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern Schlusslicht in Deutschland. Daran ändert auch die einprozentige Anhebung des Landesbasisfallwerts im Norden nichts. Der Wert steigt von 2855 auf 2885 Euro.

Die Krankenhausgesellschaft im Norden bewertete die moderate Anhebung als "bei weitem nicht ausreichend", weil sie nicht einmal die Kostensteigerungen für Personal- und Sachkosten auffängt.

Nach Angaben der Krankenhausgesellschaft benachteiligt der Verzicht auf bundeseinheitliche Entgelte im stationären Sektor die Kliniken im Norden erheblich: die Kassen müssten bei einer einheitlichen Bezahlung rund 20 Millionen Euro mehr an die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein überweisen - dies entspricht der Bezahlung von rund 400 Pflegestellen.

Mehr zum Thema

Gesundheitsministerkonferenz

Bund soll Corona-Rettungsschirm für Praxen wieder aufspannen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Stellte die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz am Montagabend vor: GMK-Vorsitzende und Ressortministerin in Sachsen-Anhalt Petra Grimm-Benne (SPD). (Archivbild)

© Ronny Hartmann / dpa / picture alliance

Gesundheitsministerkonferenz

Bund soll Corona-Rettungsschirm für Praxen wieder aufspannen

Das Thema Schwangerschaftsabbruch erhitzt die Gemüter von Fürsprechern und Gegnern. Im März 2021 demonstrierten beide Seiten in München.

© Sachelle Babbar / ZUMAPRESS.com / picture alliance

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main

Gericht entscheidet: Proteste vor Abtreibung-Beratungstelle sind zulässig