Bedarfsplanung für Ärzte bleibt Reform-Baustelle

Veröffentlicht:

Gesundheitsminister Philipp Rösler hat sich viel vorgenommen für 2011: Neben der Vergütung will er die Bedarfsplanung im ambulanten ärztlichen Bereich einer Reform unterziehen. Die KBV will die Themen "offen und zielgerichtet" begleiten.

Mit dem von den Kassenärzten vorgelegten Konzept einer bedarfsorientierten, sektorübergreifenden und infrastrukturbezogenen Versorgungsplanung liege man "richtig", ist der KBV-Vorstand überzeugt. Doch noch ist das Konzept nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet.

Dort aber steckt bekanntlich der Teufel. Wie lassen sich Ärzte in unterversorgte Gebiete locken? Allein durch mehr Geld und die Wegnahme des Regressrisikos? Wie gestaltet sich die Kooperation mit den Kliniken, die stärker in die ambulante Welt vordringen wollen? Und was ist mit den Kassen, die sich ihre Versorgungspartner am liebsten einzeln aussuchen möchten? Viel Arbeit liegt da vor KBV und KVen.

(hom)

Lesen Sie dazu auch: Köhler: "Wir wollen organisieren statt regulieren" Regressdrohungen wurden entschärft - ein wenig Bedarfsplanung für Ärzte bleibt Reform-Baustelle

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Mehr Licht als Schatten

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Medizin der Zukunft braucht mehr als Sonntagsreden

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Wundheilung

Ulcus cruris venosum: Was für die Kompressionstherapie wichtig ist

Lesetipps
3D-Illustration einer Lunge mit Tumor.

© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Deutschland

Sterblichkeit wegen Krebs in nahezu allen Altersgruppen rückläufig

MFA und verärgerter Patient

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps fürs Patientengespräch

Wie Sie schwierigen Patienten den Wind aus den Segeln nehmen