Osteopathie-Verbände

Bloß nicht in ein Boot mit den Physios!

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BERLIN. Osteopathie-Berufsverbände haben ihre Forderung erneuert, die Tätigkeit ihrer Mitglieder in einem eigenen Berufsgesetz zu regeln. Hintergrund ist die jüngste Fachkräfte-Studie der Bundesagentur für Arbeit. Darin ist für Physiotherapeuten erstmals ein bundesweiter Fachkräftemangel festgestellt worden. 157 Tage lang kann eine freie Stelle im Schnitt nicht wiederbesetzt werden.

Frühere Überlegungen, die Osteopathie in die Physiotherapieausbildung zu integrieren, müssten sich nunmehr auch für die größten Verfechter dieser Idee überholt haben, heißt es in einer Mitteilung der Osteopathie-Verbände VOD und BVO.

Eine dringend gebotene Verbesserung der Personalsituation in der Physiotherapie sollte nicht dadurch konterkariert werden, dass "ausgebildete Physiotherapeuten stattdessen als Osteopathen arbeiten wollen". "Das wäre ein Eigentor." Stattdessen sollte die Osteopathie in einem eigenen Berufsgesetz geregelt werden. (fst)

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