Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zur Krebsfrüherkennung

Boni auch für Vorsorge-Muffel

Bonusprogramme für Vorsorgeuntersuchungen könnten vor einer neuen Konjunktur stehen.

Anno FrickeVon Anno Fricke Veröffentlicht:

Die Diagnose ist eindeutig: Die Früherkennung von Krankheiten, mithin die Krebsvorsorge, hat in der Pandemie gelitten. Das Corona-Virus ist an Vorsorge-Unlust wohl aber nicht alleine schuld.

Die vom AOK-Bundesverband in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass mehr Menschen mit bereits geplantem Termin zur Krebsvorsorge ohne Grund nicht zum Termin erschienen sind als die, die Corona ausdrücklich als Hinderungsgrund empfunden haben.

Dass die Vorsorgeprogramme Luft nach oben haben, spiegelt sich sogar in den Wahlprogrammen der geplanten „Ampel-Koalition“ wider. Die SPD will Früherkennungsprogramme fördern, die FDP kann sich dafür sogar Beitragsrückerstattung oder Boni vorstellen.

Lesen sie auch

Bonusprogramme als Anreize sind in den Krankenkassen kein Tabu. Vorsorge sei wirtschaftlicher als Behandlung, sagt AOK-Verbands-Chef Martin Litsch. Das sehen auch andere Kassenvertreter so. Ein paar Euro Bonus für den Gang zur Krebsvorsorge sind bei so einigen Kassen heute schon drin.

Die Ergebnisse der AOK-Umfrage zeigen aber, dass die Bonusprogramme wohl eher bei der Mitgliedskarte im Fitness-Studio greifen als bei der Krebsvorsorge.

Themen rund um Darm und Prostata sind halt nicht so schick und immer noch schambesetzt. Gut also, dass das Thema in der Politik und bei den Kassen wieder Fahrt aufnimmt.

Schreiben Sie dem Autor: anno.fricke@springer.com

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

© LASZLO / stock.adobe.com

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten

Retrospektive Kohortenstudie

Gesundheits-Check-up: Was bringt die Prüfung auf Herz und Nieren?

Lesetipps
Ein Arzt schaut sich ein EGK an.

© Evgeniy Kalinovskiy / stock.adob

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?

Tastatur mit Rollstuhlsymbol

© Markus Mainka / Shotshop / picture alliance

Barrierefreiheit ist Pflicht

So wird Ihre Praxiswebseite barrierefrei