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Bremer Rheuma-Vertrag geht an den Start

BREMEN (cben). Bremer Hausärzte können ihre Patienten mit Verdacht auf Rheuma jetzt schneller an einen Spezialisten überweisen.

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Seit einigen Wochen gibt es einen entsprechenden Versorgungsvertrag zwischen der AOK Bremen/ Bremerhaven und der KV Bremen. Wesentliche Bestandteile sind die Früherkennung und ein zwischen Haus- und Facharzt abgestimmtes Fallmanagement.

Bei einem Verdacht auf eine rheumatische Arthritis untersucht der Hausarzt und überweist den Patienten mit einem Befundbogen an den Spezialisten. Die Voruntersuchungen entlasten die Spezialisten, die deshalb innerhalb von 14 Tagen einen Termin zusichern können, so die KVHB.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, stimmen sich Haus- und Facharzt bei der Therapie eng ab. Der Patient könne entscheiden, ob er die Therapie nach dem Behandlungsplan beginnen will. Für diesen Fall schreiben sie sich für ein Jahr beim Facharzt ein.

Den schnellen Termin beim Spezialisten können im Land Bremen alle Allgemeinmediziner und hausärztliche Internisten vermitteln, die am Hausarztvertrag der KV Bremen angeschlossen sind - das sind 90 Prozent aller Hausärzte, so die KVHB.

Nach Angaben der KV leiden etwa ein Prozent der Bevölkerung unter einer rheumatoiden Arthritis, Frauen dreimal häufiger als Männer.

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