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Pflegeabschluss

Bremer Senat fördert Schulungen für Flüchtlinge

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BREMEN. Bis zu 30 Geflüchtete und Alleinerziehende sollen in Bremen gemeinsam für die Altenpflege mit staatlichem Abschluss qualifiziert werden. Das hat der Bremer Senat beschlossen.

Die entsprechenden anderthalbjährigen Schulungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen.

Die Schulungen kosten 425 bis 450 Euro monatlich. In den Jahren 2018 und 2019 will der Senat für diese Maßnahmen rund 690 00 Euro aufwenden.

"Die Ausbildung soll für die staatlich anerkannte Altenpflegehilfe qualifizieren. Damit ist sie auch eine Etappe für die Weiterbildung von der Pflegehilfskraft zur Pflegefachkraft", sagt die Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Anja Stahmann (Grüne).

So könnten die Einsteigerinnen im Laufe der Zeit ihre Qualifikation weiter ausbauen. Für Geflüchtete entfalte die Ausbildung zudem eine aufenthaltssichernde Wirkung, vergleichbar mit der Rechtslage für Geflüchtete, die als unbegleitete Minderjährige in Schule und Ausbildung sind.

Wichtig sei allerdings eine gelingende Auswahl der Teilnehmer, meint Arbeitssenator Martin Günther (SPD). "Die Pflege ist nicht irgendein Arbeitsbereich.

Sie setzt besondere Fähigkeiten voraus, wie Einfühlungsvermögen und gleichzeitig Abgrenzung. Diesem Anspruch kann nicht Jeder oder Jede gerecht werden., das wird leicht unterschätzt" (cben)

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