Arzneimittelpolitik

Bundesrat verabschiedet Btm-Novelle

Veröffentlicht:

BERLIN (HL). Auch nach der am Freitag vom Bundesrat verabschiedeten Novellierung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung bleibt die Versorgung von schwer schmerzkranken Patienten unzulänglich. Die Änderung der Rechtsverordnung beschränkt sich darauf, dass nun in den etwa 165 bestehenden Hospizen ein patientenunabhängiger Vorrat an opiathaltigen Schmerzmitteln angelegt werden kann. Davon profitieren etwa 23.000 Patienten.

Die Deutsche Hospizstiftung kritisiert, dass der Bundesrat - entgegen einer Empfehlung seines Gesundheitsausschusses - keine zu den Hospizeinrichtungen analoge Regelung für die rund 300.000 betroffenen Patienten in den 11.000 Pflegeheimen getroffen habe.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Btm-Rezepte: Staatliches Misstrauen

Mehr zum Thema

Rezept-Einlösung

Generika-Ausfall 2020 im Rahmen des Üblichen

Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Scharfe Kritik aus Hessen: Ministerpräsident Volker Bouffier am Donnerstag im Bundesrat.

Kein Einspruch

Bundesrat segnet „Bundes-Lockdown“ ab