Kommentar

Bunt war gestern, heute zählt Substanz

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:

In manchen Kliniken und Praxen sind die Wände regelrecht tapeziert mit Zertifikaten und Fortbildungsbescheinigungen, die einzelnen Mitarbeitern oder dem gesamten Team besondere Fähigkeiten in ihrem Bereich attestieren. Zertifikate sind also in.

Doch: Wie soll ein Patient durchblicken, hinter welchem Zertifikat harte - und medizinisch lohnende - Arbeit steckt und wo das reine Absitzen inklusive Unterschrift für den Erwerb ausgereicht hat?

"Bunt war gestern, heute zählt die Substanz" - nach diesem Motto sollten auch Praxischefs gründlich überlegen, welche Zertifikate sie zum Beispiel im Wartezimmer aushängen. "Weniger ist mehr" sollte hier die Maxime lauten. Und dieses Wenige können Praxischefs dann auch konsequent zum Mehrwert der Praxis ausbauen.

Denn auch Patienten werden beim Studieren der Zertifikate analysieren, was sie aussagen.

Konkret heißt das, dass, wer zum Beispiel einen mehrwöchigen Fortbildungskurs zur Spezialisierung in seinem Fachbereich erfolgreich besucht hat, seinen Patienten mit dem entsprechenden Zertifikat auch mitteilen kann, dass die Kompetenz im Hause ist - ein mögliches Pfund zum Wuchern, wenn es um die Positionierung am Markt geht.

Lesen Sie dazu auch: Das Kreuz mit den Zertifikaten

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Glaskuppel zu Wartezeiten in Arztpraxen: Ultimative Fragen

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ergänzung zu Antibiotika?

Mit intravaginaler Ascorbinsäure gegen bakterielle Vaginose

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Lesetipps
Ein Mann schwimmt in einem Schwimmbecken.

© TeamDF / stock.adobe.com

Umbrella-Review

Welcher Sport bei Depression und Angststörung am besten hilft