Endoprothetik

Chirurgen sehen gute Qualität der Indikation

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BERLIN. Die Indikationsstellung für Hüftendoprothesen ist nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie kontinuierlich verbessert worden.

Dies belege einerseits der AQUA-Qualitätsreport 2013, der im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses erstellt wird: Danach ist der Qualitätsindikator für die Indikationsstellung binnen eines Jahres von 94,5 auf 95,2 Prozent gestiegen.

Ergänzend dazu hat die Fachgesellschaft mit dem Endoprothesenregister ein eigenes Qualitätssicherungssystem entwickelt, mit dem die Langzeitqualität von endoprothetischen Eingriffen gemessen werden kann.

Der Generalsekretär der Fachgesellschaft, Fritz Uwe Niethard, widerspricht in diesem Zusammenhang der immer wieder von Kassen aufgestellten Behauptung, es gebe unnötige Eingriffe und deren Zahl sei im internationalen Vergleich zu hoch. Bei internationalen Vergleichen sei zu beachten, dass nicht alle Länder den Hüftgelenkersatz nach Schenkelhalsfrakturen in den endoprothetischen Fallzahlen einschließen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland sei in den nächsten 20 Jahren mit einer Verdoppelung oder Verdreifachung der Zahl von Altersbrüchen zu rechnen. (HL)

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