Pandemievorsorge

Corona & Co: WHO knüpft neues globales Netzwerk für bessere Überwachung

CoViNet baut laut WHO auf deren Referenzlabor-Netzwerk COVID-19 auf und soll ein breiteres Spektrum von Coronaviren untersuchen, einschließlich MERS-CoV.

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Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat, wie sie aktuell mitteilt, ein neues Netzwerk für Coronaviren ins Leben gerufen. CoViNet solle dazu dienen, das globale Fachwissen und die Kapazitäten für die frühzeitige und genaue Erkennung, Überwachung und Bewertung von SARS-CoV-2, MERS-CoV und neuartigen Coronaviren von Bedeutung für die öffentliche Gesundheit zu erleichtern und zu koordinieren.

CoViNet baut laut WHO auf deren Referenzlabor-Netzwerk COVID-19 auf, das in den ersten Tagen der Pandemie eingerichtet wurde. Ursprünglich konzentrierte sich das Labornetz auf SARS-CoV-2, werde aber nun ein breiteres Spektrum von Coronaviren untersuchen, einschließlich MERS-CoV und potenzieller neuer Coronaviren. CoViNet fungiere als Netzwerk globaler Laboratorien mit Fachkenntnissen in der Überwachung von Coronaviren bei Menschen, Tieren und in der Umwelt. (eb)

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Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 29.03.202411:35 Uhr

Zum geplanten "Covinet" der WHO: Es bleibt mir als Hygieniker und Infektiologe die Hoffnung, dass das weltumspannende Coronavirus-Netz zum "Fang" (Aufspüren) aller denkbaren (leblosen) Kränzchen-Nanopartikel nicht wieder in blinden Aktionismus ausartet, wie wir das auf der epidemio-infektiologisch unsinnigen Virussuche 2020 bis 2022 in D erlebt haben. Und zwar zigmillionenfach erfolglos (virusnegativ) bei Covid-19- Symptomlosen an unseren flächendeckenden Container- Nasen- Abstrichboxen zur teuren Ergatterung von "Freifahrscheinen" für gesellschaftliche Teilnahme! - - -
Auch die "Nachverfolgung" von vorübergehend (transient) sarspositiven Antigenabstrichen führte in der Regel in´s virologische Nirvana.
So stellt sich mir vor neuem weltgesundheitlichem Aktionismus -durch die offensichtlich unterbeschäftigten Labormediziner und -biologen- die Frage an die WHO-Technokraten: Gibt es vorrangig nicht andere globale Gesundheitsprobleme zu eruieren und zu bekämpfen? . . . Schließlich stehen (Infektions-) Krankheiten durch "unsichtbare Feinde" in der epidemischen Statistik real ziemlich weit unten; und zeigen nach Feststellung selten seuchenhaftes Ausmaß. Und das sogar beim fiktiv hämorrhagischen Gespenst "Ebola"! . . .
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (Hygieniker, Infektiologe und E-Helfer Afrika), Rostock

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