Bundesausschuss

DMP für Patienten mit Osteoporose kommt

Veröffentlicht: 16.01.2020, 15:12 Uhr

Berlin. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am Donnerstag Versorgungsaspekte und Teilnahmebedingungen für das neue DMP Osteoporose beschlossen. Das Behandlungsprogramm richtet sich an Patienten mit einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose.

Einschreiben können sich Frauen ab 50 und Männer ab 60 Jahre. Ziel des DMP sei es insbesondere, (weitere) Knochenbrüche zu vermeiden, die Krankheitsprogression zu verhindern und Schmerzen zu reduzieren.

Die therapeutischen Maßnahmen, die der G-BA in die DMP-Anforderungen aufgenommen hat, seien in Abhängigkeit von Alter und Begleiterkrankungen der Patientin oder des Patienten auszuwählen, schreibt der GBA. Die Empfehlungen für die medikamentöse Therapie seien spezifiziert für Männer und/oder postmenopausale Frauen.

Die Empfehlungen für die nichtmedikamentöse Therapie betreffen beispielsweise lebensstilbezogene Schulungen, die Ermittlung des Sturzrisikos ab einem Lebensalter von 70 Jahren und das Angebot von Funktionstraining oder Rehabilitationssport.

Das Programm stehe Patienten dann zur Verfügung, wenn die Kassen mit Vertragsärzten und Krankenhäusern Regelungen zur praktischen Umsetzung beschlossen haben.

Der GBA-Beschluss liegt nun dem Bundesgesundheitsministerium zur Prüfung vor. (eb)

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Karneval besser nicht nächtelang durchfeiern

Schlafmediziner

Karneval besser nicht nächtelang durchfeiern

Wie Spahn den „ePA-Hackern“ vor den Kopf gestoßen hat

„Ärztetag“-Podcast

Wie Spahn den „ePA-Hackern“ vor den Kopf gestoßen hat

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden