Daniel Bahr wird Parlamentarischer Staatssekretär

Veröffentlicht:

BERLIN (HL). Die Entscheidung fiel noch am Samstagnachmittag: Der FDP-Gesundheitspolitiker Daniel Bahr aus Münster wird im Bundesgesundheitsministerium Parlamentarischer Staatssekretär.

Bahr, der erst 32 Jahre alt ist, hat inzwischen eine lange Karriere als Politiker hinter sich. Der gelernte Bankkaufmann und Volkswirt engagierte sich früh in der FDP und war von 1999 bis 2004 Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Seit 2001 ist er Mitglied im FDP-Bundesvorstand.

2002 wurde Bahr über die nordrhein-westfälische Landesliste in den Bundestag gewählt. In seiner Fraktion wurde er Sprecher für demografische Entwicklung, Behindertenpolitik und Pflege. Seit 2005 ist er gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Trotz junger Jahre kann Bahr, der nun seine dritte Legislaturperiode antritt, inzwischen als gestandener Gesundheitspolitiker gelten. Nicht zuletzt sein enormer Fleiß bürgt dafür. Der ausgesprochen eloquente Politiker hat vor allem bei niedergelassenen Ärzten ein gutes Standing.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Hoher Anspruch und raue Realität

Lesen Sie dazu auch: Koalition setzt auf Neustart in der Gesundheitspolitik Gesundheitsminister Philipp Rösler - die Person ist auch Programm Teure Medizin für eine alternde Gesellschaft Der erste Liberale führt das Gesundheitsressort Regierungswechsel - Stühlerücken auf der Leitungsebene

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

S3-Leitlinie Mammakarzinom

Brustkrebs: So viel Sport ist empfehlenswert

Lesetipps
Älterer Mann sitzt in einem dunklen Raum umgeben von einem Stapel Akten.

© stokkete / stock.adobe.com

Anwältin erläutert Fristen

Regressbescheid nach 10 Jahren – ist das rechtens?

Eine Ärztin zeigt einer Patientin eine Kanüle.

© Angelov / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Vierte Säule

Diese Impfungen sind wichtig für die kardiovaskuläre Prävention