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Lassafieber

Deutsche Experten helfen in Nigeria

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BERLIN. Deutsche Experten unterstützen Nigeria bei der Bewältigung des Lassafieber-Ausbruchs. Innerhalb weniger Wochen sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) mehr als 1100 Verdachtsfälle aufgetreten, 90 davon endeten bisher tödlich. Als Konsequenz aus der Ebola-Krise von 2014 haben Bundesentwicklungsministerium und BMG gemeinsam eine "Schnell einsetzbare Expertengruppe Gesundheit" (SEEG) ins Leben gerufen. Diese ist den Ministerien zufolge jetzt auch in Nigeria im Einsatz. Auf Anforderung betroffener Länder stellt die SEEG kurzfristig Teams aus Experten aus Medizin und Forschung zusammen, die vor Ort lokale Behörden beraten. Die SEEG ist eine Kooperation des Robert Koch-Instituts, des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. (chb)

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