SMOG

Dicke Luft und Fahrverbote in Italien

Nicht nur in China drängt Luftverschmutzung Behörden zum Handeln. Heute gilt für einen Teil der Autos in Rom Fahrverbot.

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ROM. In vielen Städten Italiens ist die Luft durch hohe Schadstoffwerte so stark verschmutzt, dass die Behörden zeitweise Fahrverbote erlassen haben.

Wegen des Smogs durften am Montag in Rom die Autos mit einer ungeraden Endziffer auf den Nummernschildern in Stoßzeiten nicht fahren. Am Dienstag sollten die Wagen mit geraden Ziffern stehenbleiben.

Von den Fahrverboten in der sogenannten Grünen Zone im Zentrum der italienischen Hauptstadt waren nur besonders schadstoffarme Fahrzeuge ausgenommen, zum Beispiel solche mit Hybrid-Antrieb.

Die Regeln galten für die verkehrsreichen Stunden zwischen 7.30 Uhr und 12.30 sowie 16.30 und 20.30 Uhr. Die Behörden hoffen, damit den gesundheitsgefährlichen Smog zu mildern.

In Mailand, der zweitgrößten Stadt Italiens, regnete es am Montag zum ersten Mal seit mehr als 40 Tagen. Dort war der Grenzwert für die Feinstaubbelastung schon an 25 Tagen in Folge überschritten worden.

Jetzt nährte der Regen die Hoffnung, dass dadurch die Luft sauberer werden könnte. Zufahrtsbeschränkungen für die Innenstadt blieben dort aber zunächst weiter in Kraft.

Der Norden Italiens und die Po-Ebene leiden am stärksten unter Smogwetterlagen. In einigen Gegenden im Nordwesten des Landes hat es schon seit mehr als zwei Monaten nicht mehr geregnet. (dpa)

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