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Baden-Württemberg

Drosselung der Impfstoffdosen ärgert Hausärzte

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Stuttgart. Der Corona-Impfstart in den Hausarztpraxen nach Ostern ist gut angelaufen: „Die Praxen ziehen nach der ersten Impfwoche eine positive Bilanz“, so Dr. Berthold Dietsche, 1. Vorsitzender des Baden Württembergischen Hausärzteverbandes in einer Mitteilung des Verbandes. Jetzt müsse sichergestellt werden, dass die Hausarztpraxen zuverlässig mit mehr Impfstoff versorgt werden, fordert er. „Und nicht wie angekündigt über Reduzierungen nachgedacht wird.“

Die Hausarztpraxen sollten ab dem 19.4. zwar zusätzlich den Impfstoff von AstraZeneca bekommen, aber dafür weniger Dosen der Corona-Vakzine von BioNTech/Pfizer, ergänzt der 2. Vorsitzende des Verbands, Dr. Frank Dieter Braun. „Was für die Hausärzte völlig inakzeptabel ist. Wir müssen dann den verunsicherten Menschen vorwiegend AstraZeneca Impfstoff impfen. Damit wird das politische Impfchaos in die Hausarztpraxen verlagert“, moniert er.

Durch den Fokus auf AstraZeneca würden Patienten unter 60 Jahren zudem weitgehend von der Impfung in der Hausarztpraxis ausgeschlossen. „Der aktuelle Zustand, dass der Impfstoff primär an die Impfzentren geliefert wird und die Hausärzte und Hausärztinnen im Nachgang beliefert werden sollen, muss sofort geändert werden“, so Braun. (reh)

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