Arzneimittelpolitik

EMA findet keine Ärzte

BRÜSSEL (brs). Die Europäische Arzneimittelagentur EMA sucht händeringend für ihren neuen Pharmakovigilanz-Ausschuss Vertreter aus der Ärzteschaft. Weil nicht genügend Bewerbungen eingegangen sind, hat die EU-Kommission nun einen erneuten Aufruf gestartet.

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Aufgabe des Ausschusses ist es, Empfehlungen im Rahmen der EU-weiten Risikobewertung von Humanarzneimitteln nach deren Markteinführung abzugeben.

Das Ausschussmitglied aus dem Kreis der Gesundheitsberufe soll sicherstellen, dass die Anforderungen von Praktikern, Klinikern und Pharmazeuten bei Fragen der Arzneimittelsicherheit aus dem jeweiligen Berufsumfeld berücksichtigt werden.

Bereits im September 2011 hatte die EU einen Aufruf gestartet. Das blieb nahezu ohne Reaktion von Healthcare-Professionals.

Adressaten waren etwa die Bundesärztekammer und ihre Arzneimittelkommission. Nun gilt eine neue Bewerbungsfrist bis zum 1. Oktober.

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