Medizin-Ethik

Embryonen-Forschung wird ausgedehnt

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CAMBRIDGE. Britische Forscher sehen einen Durchbruch in der Embryonen-Forschung. Sie haben erstmals menschliche Embryonen 14 Tage in der Petrischale wachsen lassen.

Bisher blieben diese nicht länger als neun Tage am Leben, dem Zeitpunkt, wenn sie sich bei einer Schwangeren in die Gebärmutter einnisten würden.

Außer Erkenntnissen über die frühe Embryonalentwicklung versprechen sich die Forscher von den Versuchen bessere Strategien gegen Infertilität.

Die Experimente sind umstritten: In Deutschland ist die Forschung mit humanen Embryonen verboten, in England ist sie nur bis zum 14-Tagesstadium erlaubt.

Einige Forscher würden jetzt die Grenze gerne kippen. (ple)

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