Krieg in der Ukraine

Europäische Union eröffnet Zentrum für medizinische Evakuierungen in Polen

Das „EU Medevac Hub“ soll Ukrainern medizinische Versorgung rund um die Uhr bieten. Von dort aus starten regelmäßig Krankentransporte zu Krankenhäusern in Europa.

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Rzeszów. Patientinnen und Patienten aus der Ukraine werden künftig in Polen versorgt: Der EU-Kommissar für Krisenmanagement Janez Lenarcic, und die Gesundheitsminister Polens und der Ukraine eröffneten am Donnerstag im polnischen Rzeszów ein neues medizinisches Zentrum. Der „EU Medevac Hub“ soll Ukrainern nicht nur einen sicheren Ort, sondern auch medizinische Versorgung bieten, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der EU.

Von Rzeszów aus werden sie zweimal in der Woche zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser anderer europäischer Länder ausgeflogen. Finanziert wird das Zentrum aus dem EU-Katastrophenschutzverfahren.

In dem Zentrum erhalten die Männer und Frauen rund um die Uhr medizinische und psychologische Betreuung. Auch soll die Versorgung Schutzbedürftiger erleichtert werden – durch den Ukraine-Krieg ist die medizinische Versorgung in der Ukraine stark eingeschränkt.

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EU-Kommissar Janez Lenarcic erklärt: „Lebenswichtige Behandlungen chronisch kranker Patienten können aufgrund der Zerstörung von Gesundheitseinrichtungen nicht mehr gewährleistet werden. Wir können diese Menschen nicht im Stich lassen“, sagt EU-Kommissar Janez Lenarcic.

Aufgrund der hohen Zahl an Flüchtlingen geraten die Krankenhäuser in den Nachbarländern unter Druck, darunter Polen, Moldau und die Slowakei. Deshalb hat die EU begonnen, Patiententransporte in Krankenhäuser in ganz Europa zu organisieren. (sam)

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