Kommentar – AOK Fehlzeiten-Report

Geld macht nicht glücklich

Helmut LaschetVon Helmut Laschet Veröffentlicht:

Der Gesetzgeber wird in den nächsten Monaten viel Geld bereit stellen, um die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, um mehr Menschen für den Beruf zu interessieren. Eine Umfrage im Rahmen des AOK-Fehlzeitenreports zeigt, dass dies zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingungen dafür ist, dass die Ziele erreicht werden.

Unter den sogenannten extrinsischen Arbeitswerten spielt ein hohes Einkommen eine eher untergeordnete Rolle. Und unter den Arbeitswerten insgesamt sind die intrinsischen die weitaus bedeutenderen: Hier kann die Pflege mit ihrer gesellschaftlichen Anerkennung und ihrer fraglosen Nützlichkeit punkten.

Aber es sind die Kliniken, die Heime und die ambulanten Dienste selbst, die krank machende Arbeitsbedingungen erzeugen: schlechte Organisation, wenig Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie, mangelnde Loyalität des Arbeitgebers gegenüber Mitarbeitern, schlechtes Führungsverhalten – nicht alles lässt sich mit Arbeitskräfteknappheit erklären.

Auch strukturelle Mängel wie unzureichende Investitionen oder zu geringe Nutzung technischer Innovationen können krankmachende Faktoren sein. Gerade in der Pflege muss Gesundheit am Arbeitsplatz als Führungsaufgabe verstanden werden.

Lesen Sie dazu auch: AOK Fehlzeiten-Report 2018: Wer seinen Beruf mag, ist seltener krank

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