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Gesamtvergütung im Norden sinkt -  aber nur im ersten Quartal

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BAD SEGEBERG (di). Die Gesamtvergütung in Schleswig-Holstein fällt im laufenden Quartal um rund zwei Prozent geringer aus als in 2009. In den Folgequartalen ändert sich dies. Für das Gesamtjahr erwartet KV-Vorstandsmitglied Dr. Ralph Ennenbach ein Plus von rund zwei Prozent.

Die Gesamtvergütung 2010 basiert auf den Zahlen im Jahr 2008. Damals war der Leistungsbedarf nach dem ersten Quartal im Norden aus unterschiedlichen Gründen stark gestiegen. Zur rund zweiprozentigen Anhebung, die Grundlage für die Berechnung der Regelleistungsvolumina ist, kommen die extrabudgetären Leistungen hinzu. Ennenbach erwartet hier ebenfalls eine Steigerung im Vergleich zu 2009.

Die Höhe lässt sich nach seinen Angaben derzeit aber nicht kalkulieren. Ob die Zuwächse in der Gesamtvergütung auch bei den Ärzten ankommen, ist offen. Denn derzeit wird rückwirkend der Fremdkassenzahlungsausgleich neu berechnet. Die Auswirkungen dieser Änderung auf Schleswig-Holstein stehen nicht fest.

Klar ist dagegen, dass die Regelleistungsvolumina für das erste Quartal 2010 gefallen sind. Ursächlich sind außer der niedrigeren Gesamtvergütung auch höhere Vorwegabzüge, unterschiedliche Fallzahlentwicklungen in den einzelnen Fachgruppen und ein zum Teil geänderter Leistungsumfang, weil einzelne Leistungen ausgedeckelt wurden.

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