Allgemeinmedizin

Hausärzte gegen Aufgabe der Akademie

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BERLIN. Die Akademie für Allgemeinmedizin soll dem Umbau der Bundesärztekammer zum Opfer fallen. Schon beim 118. Deutschen Ärztetag diese Woche in Frankfurt könnten die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden.

Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hat sich deshalb per Brief (liegt der "Ärzte Zeitung" vor) an BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery gewandt.

Das Vorhaben, die Akademie als eigenständiges Gremium abzuschaffen, sei "völlig unverständlich" sowie in Politik und Öffentlichkeit nicht zu vermitteln.

Weigeldt fordert Montgomery auf, die Akademie nicht zur Disposition zu stellen, sondern ein politisches Signal zu setzen und die Akademie deutlich zu stärken.

Es werde derzeit in der Gesundheitspolitik kaum ein Thema intensiver diskutiert als die Frage, wie die hausärztliche Versorgung und das sie tragende Fachgebiet, die Allgemeinmedizin, gestärkt werden könne, schreibt Weigeldt. Die Delegiertenversammlung des Hausärzteverbands hat sich am 25. April einstimmig für einen Erhalt der Akademie ausgesprochen. (af)

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