Direkt zum Inhaltsbereich

Bundesgesundheitsministerium

Haushalt steigt um 20 Millionen Euro

Veröffentlicht:

BERLIN. Der Haushalt des Bundesgesundheitsministeriums wird 2020 einen Anteil von 4,3 Prozent am Gesamthaushalt haben.

Das Gros der geplanten 15,325 Milliarden Euro resultiert aus dem Bundeszuschuss zur GKV in Höhe von 14,5 Milliarden Euro. Insgesamt soll sich der Etat nur um 20 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr erhöhen.

Für die Förderung der freiwilligen privaten Pflegevorsorge sind 56,6 Millionen Euro vorgesehen. Das geht aus dem am Mittwoch getroffenen Kabinettsbeschluss hervor.

Kräftig wachsen sollen hingegen die Sozialausgaben. Sie steigen laut Finanzplanung von 179,5 (2019) auf 198,1 Milliarden Euro (2023). Die geplante Grundrente ist dabei noch nicht berücksichtigt.

140 Millionen Euro für „Nationale Dekade gegen Krebs“

Für Bildung und Forschung sind im kommenden Haushalt 18,2 Milliarden Euro vorgesehen, etwa 69 Millionen Euro weniger als 2019.

Für die „Nationale Dekade gegen den Krebs“ sind 140 Millionen Euro in den Jahren 2020 bis 2023 eingeplant. Die Ausgaben für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die weiteren Großforschungseinrichtungen sollen um drei Prozent zulegen.

Der Bundeshaushalt in einem Umfang von 359,9 Milliarden Euro (plus 3,5 Milliarden Euro) soll ohne neue Schulden finanziert werden.

Die Schuldenstandsquote werde Ende dieses Jahres erstmals mit 58,7 Prozent unter die erlaubte Maastricht-Obergrenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken, kündigte das Bundesfinanzministerium an.

Für die Bundesschuld sollen im kommenden Jahr noch 16,5 Milliarden Euro aufgewendet werden, zehn Prozent weniger als im laufenden Jahr. (fst)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Abschaffung der TSVG-Honorare: Ist Nina Warkens Datenbasis falsch?

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

© metamorworks / Getty Images / iStock

Krebsmedizin auf neuen Wegen

Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hautärztliche Empfehlungen

Welche Ernährung bei Akne ratsam ist

Pro & Contra

Betablocker nach Herzinfarkt – Standard oder Einzelfallentscheidung?

Lesetipps
Hausarzt Florian Vorderwülbecke mit seiner Tasche

© Vincenz Vorderwülbecke

Auf Haus- und Heimbesuch

Die perfekte Hausbesuchstasche: Worauf Sie beim Packen achten können

Viel hilft viel? Die Studienlage zu Probiotika ist im besten Falle durchwachsen.

© Romario Ien / stock.adobe.com

Dissens in Bezug auf Wirksamkeit

Wem oder wogegen helfen Probiotika?

In Deutschland machen frühe Erkrankungen mit Darmkrebs (EOCRC), also vor dem 50. Lebensjahr circa 5 Prozent der Neudiagnosen aus.

© Dmytro / stock.adobe.com

Registerauswertung aus neun Bundesländern

Mehr Darmkrebs-Neudiagnosen bei Jüngeren in Deutschland