Masern

Impfkampagne kommt bei Kölnern gut an

In Impfmobilen bietet das Gesundheitsamt an, sich beraten und impfen lassen. Die Resonanz ist gut.

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KÖLN. Die Aufklärungskampagne der Stadt Köln zum Thema Masern ist auf eine gute Resonanz gestoßen. Mehr als 800 Bürger haben sich in Impfmobilen von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes über die Erkrankung beraten lassen, rund 320 von ihnen ließen sich impfen.

Auf Plakaten und über Social Media-Kanäle werden die Kölner aufgefordert, ihren Impfschutz zu überprüfen und sich gegebenenfalls impfen zu lassen. An vier Tagen waren zudem die Impfmobile des Gesundheitsamtes unterwegs.

Dort konnten sich Interessierte beraten lassen und eine kostenlose Masern-Mumps-Röteln-Impfung in Anspruch nehmen. Den Impfstoff hatte das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Seit Anfang 2018 sind dem Kölner Gesundheitsamt 137 bestätigte Masernfälle gemeldet worden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 14 und 17 im gesamten Jahr 2017. Die Erkrankungen sind nach Angaben der Stadt mittlerweile über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Altersspanne bei den Erkrankten reicht vom Neugeborenen bis zum Senioren.

"Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit und extrem ansteckend", mahnt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Impfungen dienten dem Schutz aller und könnten helfen, Masern-Ausbrüche in Kitas, Schulen, Universitäten, bei der Arbeit oder auf Großveranstaltungen zu verhindern.

Die Krankenkassen in NRWunterstützen den Impfaufruf der Stadt Köln. "Damit sich die Erkrankung nicht weiter ausbreitet, übernehmen viele gesetzliche Kassen nach Rücksprache auch für Personen, die vor 1970 geboren sind und keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Impfung zu Kassenlasten haben, die Kosten", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. (iss)

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