Arzneimittelpolitik

Individuelle parenterale Nahrung ist erstattungsfähig

BAD HOMBURG (eb). Individuelle parenterale Ernährung ist für Kassenpatienten erstattungsfähig, wenn sie medizinisch indiziert ist und kein wirtschaftlicheres Standardprodukt den Bedarf decken kann. Darauf weist der Hersteller Kabi Fresenius vor dem Hintergrund einer Verunsicherung bei verordnenden Ärzten hin.

Veröffentlicht:

Notwendig könne individuelle parenterale Ernährung bei Patienten mit Tumorkrankheiten, Kurzdarm-Syndrom oder einer chronisch intestinalen Pseudoobstruktion sein. Besonders häufig sei der Einsatz bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz.

Um für Ärzte das Risiko eines Regresses zu minimieren, sollten alle Maßnahmen genau dokumentiert und der Zustand des Patienten regelmäßig überprüft werden. Das erleichtert Ärzten die Begründung ihrer Verordnungsentscheidung.

Mehr zum Thema

Ambulante Versorgung

COVID-Therapie: Rezepte auf fünf Tage befristen!

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Einwilligungserklärungen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 liegen auf einem Tisch

© Christian Charisius/dpa

Update

COVID-19-Pandemie

Lauterbach will schnelle Corona-Impfpflicht – Ärzte sind uneins

Wer soll die Kosten für die Digitalisierung der Arztpraxen tragen? DAK-Chef Storm sieht die Finanzierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

© Thomas Weißenfels / stock.adobe.com

Digitalisierungsreport

DAK-Chef fordert Praxis-Digitalisierung auf Staatskosten