Krankenhausfinanzierung

Intensiv- und Notfallärzte wollen DRG-Reform

Veröffentlicht: 20.11.2019, 15:17 Uhr

Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) fordert eine Reform der Krankenhausfinanzierung. Wesentliches Element: Die DRGs sollten nur noch die Sachkosten einer klinischen Behandlung vergüten, die zum Beispiel für Diagnostik, Medikamente, Verbrauchsmaterialien oder Implantate anfallen.

So werde sichergestellt, dass auch in Zukunft die im Krankenhaus erbrachten Leistungen transparent dargestellt und kostendeckend vergütet würden, heißt es in einem Diskussionspapier der DGIIN. Durch die gesonderte Erstattung von Sachleistungen lohne sich eine Fallzahlsteigerung oder die Bevorzugung besonders kostspieliger Therapien aus finanziellen Gründen nicht mehr. Die Personalkosten sollen durch ein eigenes Personalbudget für jede Klinik abgedeckt werden. (eb)

Mehr zum Thema

Haushalt 2021

24 Milliarden Euro für 2021 in Spahns Haushalt

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Blick in den Hörsaal: Die Landesregierung Baden-Württemberg bringt die Landarztquote für 75 Medizinstudienplätze auf den Weg.

Gesetzentwurf in Baden-Württemberg

Landarztquote: Wer aussteigt, zahlt 250.000 Euro