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Jeder zweite Pfleger soll eine Fachkraft sein

STUTTGART (mm). Mindestens 50 Prozent der Beschäftigten in Pflegeheimen müssen künftig in Baden-Württemberg Fachkräfte sein. So sieht es der Entwurf für das neue Heimgesetz vor.

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Eine zu geringe Besetzung mit Fachkräften führe schnell zu einer Überforderung der Mitarbeiter. Fatale Fehler seien die Folge, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz in Stuttgart. Den vielen engagierten Pflegekräften sei es zu verdanken, dass die Bewohner in den allermeisten Einrichtungen zwar gut betreut würden. Dennoch gebe es Fälle von Qualitätsmängel in der Pflege. "Dem wollen wir entgegenwirken", so die Ministerin.

Künftig seien einmal im Jahr unangemeldete Kontrollen vorgesehen. Dabei soll sichergestellt werden, dass der für die Heimbegehung notwendige pflegerische Sachverstand zur Verfügung steht. "Nur so können wir sicher sein, dass Pflegemängel rechtzeitig erkannt und auch abgestellt werden können", sagte Stolz. Geplant sei die stärkere Beteiligung externer Pflegefachleute. Für 150 000 Euro zusätzlich sollen externe Pflegefachkräfte die Heimaufsichten bei den Begehungen begleiten. Vorgesehen ist zudem, dass ein Teil der Ergebnisse veröffentlicht wird.

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