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Coronavirus

KV Berlin bittet Betriebe um Schutzmaterial

In der Coronakrise wendet sich die KV mit einer ungewöhnlichen Bitte an die Berliner Unternehmen: Sie sollen Schutzkleidung und Desinfektionsmittel aus ihren Beständen und Lagern spenden.

Veröffentlicht:

Berlin. „Wir benötigen ganz dringend Schutzmasken, Schutzbrillen, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel und würden uns freuen, wenn Unternehmen, die noch Lagerbestände haben, diese kostenfrei bei uns abgeben“, teilt der Vorstand der KV Berlin mit.

Die Schutzmaterialien seien notwendig, um die ambulante Versorgung weiterhin gewährleisten zu können. Schutzmasken, die vom Bundesbeschaffungsamt geordert worden, seien zwar auf dem Weg zur KV Berlin, die diese dann wiederum an die einzelnen Praxen liefert, aber diese würden nicht für alle Praxen ausreichen.

„Aktuell müssen sich immer mehr Praxen darüber Gedanken machen, ob sie auf Grund der fehlenden Schutzausrüstung schließen müssen – zum Schutz ihrer Ärzte, Mitarbeiter und Patienten“, so die KV Berlin.

Praxisschließungen möchte die Körperschaft aber unbedingt verhindern, um die Versorgung vor allem der älteren und chronisch kranken Menschen aufrechterhalten zu können.

Benötigt werden laut KV FFP2-Masken nach den DIN EN Normen 136, 140, 143, 149, 1827, 12941, 12942 (unbenutzt, original verpackt und zertifiziert). Gebraucht werden - unbenutzt und original verpackt - auch Einmalhandschuhe, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel (zugelassen für Hände- und Flächendesinfektion). (mas)

Berliner Betriebe, die helfen und spenden möchten, können sich vorab an spenden@kvberlin.de wenden.

Die gespendeten Schutzmaterialien sollen in Kartons oder anderen Behältern verpackt und per Post gesendet werden an die

Kassenärztliche Vereinigung Berlin

Masurenallee 6 a

14057 Berlin

Alternativ können sie zwischen 7 bis 16 Uhr am Empfang abgeben werden. Am Empfang werde hierfür eine Box aufgestellt.

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