KV Berlin

KV-Chefin Margret Stennes tritt zurück

Die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin Dr. Margret Stennes legt das Amt nieder – interne Querelen sollen der Hintergrund sein.

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Legt ihr Amt nieder: Dr. Margret Stennes, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin.

Legt ihr Amt nieder: Dr. Margret Stennes, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin.

© privat

Berlin. Die KV Berlin kommt nicht zur Ruhe. Am Mittwochabend ist die Vorstandsvorsitzende Dr. Margret Stennes zurückgetreten.

„Dr. Margret Stennes hat in der 14. Amtsperiode als Vorsitzende der Vertreterversammlung maßgeblich dazu beigetragen, den Reformprozess in der KV Berlin anzustoßen,“ kommentierte die Vorsitzende der Vertreterversammlung Dr. Christiane Wessel die Entscheidung von Stennes.

Sie habe volles Vertrauen in den amtierenden Vorstand, dass die angestoßenen Reformprozesse fortgeführt würden. Zwischen Stennes und der VV-Vorsitzenden soll es geknirscht haben. Auch aus dem Vorstandstrio wird von inhaltlichen Auseinandersetzungen berichtet.

Die Amtsgeschäfte übernehmen zunächst der stellvertretende Vorsitzende Dr. Burkhard Ruppert und Vorstandsmitglied Günter Scherer. „Es ist jetzt Angelegenheit der Vertreterversammlung, kurzfristig die nächsten Schritte einzuleiten und die notwendigen Entscheidungen zu treffen“, sagte Wessel. (af)

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Kommentare
Lore Albers 15.11.202018:46 Uhr

Mit tiefem Bedauern nehme ich den o. g. Rücktritt der KV-Chefin Margret Stennes zur Kenntnis und dank subjektiver Erfahrungen drängen sich zwei Erinnerungen in mein Bewusstsein: Frau Dr. Margret Stennes entwickelte in der Kandidat*innen-Runde aller psychoanalytischen Institute Berlins demokratische Konzepte (1995 ff.) und engagierte sich seitdem unermüdlich für mehr Transparenz. Frau Dr. Christiane Wessel (FA Gynäkologie!) saß wie so häufig am 16.12.2016 dem Zulassungsausschuss >Psychotherapie< vor und fertigte mich m. E. respektlos - ohne Rücksicht auf bestehende Vorverträge etc. - Gutsfrauenartig ab. Wurde sie für diesen Stil im Januar 2017 zur Vorsitzenden der KV-Vertreterversammlung gewählt?! Es sollte mich nicht wundern, wenn die Überraschung im Januar 2021 den gleichen Namen trüge.

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