Thüringen

KV fördert ambulante Versorgung 2017

Im kommenden Jahr will die Kassenärztliche Vereinigung die Neu- und Nachbesetzung von bis zu 13 Arztsitzen fördern.

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WEIMAR. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen hält für das Jahr 2017 rund 5,3 Millionen Euro bereit, um die ambulante ärztlichen Versorgung im Land zu fördern. Das Geld stammt aus zweckgebundenen Abgaben der ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Thüringen und umfasst keine Steuermittel, teilt die KV am 27. Dezember mit. Rund 750.000 Euro des Betrages seien Kassenmittel.

"Gemeinsam mit unseren Partnern fördern wir zielgenau dort, wo Unterstützung gebraucht wird", erklärt die 1. Vorsitzende des Vorstandes der KV Thüringen, Dr. Annette Rommel, die Zielsetzung der Maßnahmen. Gefördert werde 2017 die Neu- oder Nachbesetzung von bis zu 13 Arztsitzen über den Landesausschuss.

Hinzu komme die Förderung von Praxen, die Ärzte in Weiterbildung beschäftigen sowie die Förderung von ambulanten Famulaturabschnitten und Abschnitten des Praktischen Jahres von Medizinstudierenden.

Ein Teil des Förderprogrammes im nächsten Jahr sei außerdem die Fortführung des ThüringenStipendiums für Ärzte in Weiterbildung und die Unterstützung von Berufseinsteigern durch Anstellung in einer Stiftungs-Praxis. Weitergeführt werde ebenfalls die Unterstützung des Kompetenzzentrums Weiterbildung Allgemeinmedizin und des Ärztescout Thüringen.

Für beispielsweise jede geförderte Praxisgründung oder -übernahme wird ein Investitionskostenzuschuss von bis zu 60.000 Euro veranschlagt, wie es in der aktuellen Mitteilung heißt. 2016 sei die Neu- bzw. Nachbesetzung von insgesamt 19 Praxen im Land gefördert worden. (mh)

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