Hamburg

KV will zehn Prozent Honorar-Plus

HAMBURG (di). Die KV Hamburg will zurück ins Jahr 2008 und fordert ein Honorarplus von zehn Prozent in den regionalen Verhandlungen mit den Krankenkassen für 2013.

Veröffentlicht: 13.10.2012, 15:00 Uhr

Kernpunkte sind die vollständige Bezahlung der psychotherapeutischen Leistungen, eine Förderung der haus- und fachärztlichen Basisversorgung und eine Rückkehr zu den 2008 geltenden Honorarstrukturen, die durch zentralistische Eingriffe abgeschafft wurden.

Als Grund nannte KV-Vize Walter Plassmann den Nachholbedarf: "Es gibt kein anderes Bundesland, das in den vergangenen Jahren derart von der durchschnittlichen Honorarentwicklung abgekoppelt war wie Hamburg."

Besonders gelitten hätten große Praxen mit einem breiten Leistungsspektrum. Die regionalen Verhandlungen müssen bis 31. Oktober abgeschlossen sein.

Die KV-Vertreterversammlung hat für den siebten November eine Vollversammlung für die Ärzte und Psychotherapeuten in der Hansestadt anberaumt.

Dann soll über das Verhandlungsergebnis abgestimmt werden. Die Stimmung in der Abgeordnetenversammlung und in der KV-Spitze ist kämpferisch. Sollten die Forderungen nicht durchzusetzen sein, sind Protestmaßnahmen wahrscheinlich.

Mehr zum Thema

Ab Oktober abrechnungsfähig

Vakuumversiegelung von Wunden in EBM aufgenommen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Viele Menschen leiden unter chronischen Rückenschmerzen. Aber ab wann gilt eine Krankheit als chronisch? Frankfurter Wissenschaftler wollen Licht ins Dunkel bringen.

Report der Uni Frankfurt

„Chronisch krank“ ist kein definierter Begriff

Gesichtsmasken können dazu beitragen, dass die Träger die Abstandsregeln missachten,

COVID-19-Splitter

Schwangere sind besonders gefährdet

Muster auf Basis des Maschinellen Lernens erkennen, ist eine Stärke, die Künstliche Intelligenz zum Beispiel bei der Diagnostik einbringen könnte.

Enquete-Kommission

Der Arzt steht über der Künstlichen Intelligenz