Westfalen-Lippe

Kammer fordert Landes-Pandemierat

Neben Ärzten und ÖGD sollten auch Vertreter aus Kassen sowie Landes- und Kommunalpolitik Teil des Pandemie-Rates in NRW sein.

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Münster. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) macht sich für die Schaffung eines Landes-Pandemierats in Nordrhein-Westfalen stark. Dort könnten künftig bei außergewöhnlichen infektiologischen Ereignissen die Fäden zusammenlaufen. Besetzt werden soll der Pandemierat nach den Vorstellungen der ÄKWL mit Vertretern der Ärzteschaft, der Gesundheitsfachberufe, der Kliniken, der Krankenkassen, des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) sowie der Landes- und Kommunalpolitik.

Rat soll leitlinienähnliche Vorgaben machen

„Unser Ziel ist es, zukünftig eine Pandemie schnell eindämmen und beherrschen zu können“, sagte Kammerpräsident Dr. Hans Albert Gehle. „Dazu brauchen wir einen Pandemierat als zentrales Gremium, das bei der Bekämpfung von Infektionswellen leitlinienähnliche Vorgaben machen kann, die dann konzeptionell in regionalen Versorgungsverbünden angepasst und umgesetzt werden“, erläuterte er. Gehle hält die Schaffung neuer Strukturen in NRW für notwendig, um die Versorgung in Pandemie-Zeiten langfristig sicherzustellen. (iss)

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