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Honorarverhandlung 2019

Kassen und Ärzte trennen beim Honorar "Äonen"

Heute beginnen die Verhandlungen von Vertragsärzten und Krankenkassen über das Honorar 2019. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht.

Veröffentlicht:
Gemeinsam am Tisch, heißt noch lange nicht einig zu sein: KBV und Kassen treten wieder an, über das Honorar der Vertragsärzte für 2019 zu verhandeln.

Gemeinsam am Tisch, heißt noch lange nicht einig zu sein: KBV und Kassen treten wieder an, über das Honorar der Vertragsärzte für 2019 zu verhandeln.

© illu24 / stock.adobe.com

BERLIN. Zu den anstehenden Honorarverhandlungen für 2019 äußerte such KBV-Chef Dr. Andreas Gassen am Dienstagabend in Berlin skeptisch: "Wir liegen Äonen auseinander", sagte er. Konkrete Angaben zur Höhe der ärztlichen Forderungen machte Gassen nicht. Sie werde aber "deutlich über Null" liegen.

Einen Schwerpunkt will die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf die Vergütung von Hausbesuchen setzen. Der bisherige Satz von 21,95 Euro je Hausbesuch liege unter der Anfahrtspauschale eines Handwerkers.

Gassen warnte davor, mit von der laufenden Gesetzgebung ausgelösten Kosten gegen mehr Geld für die Ärzte zu argumentieren. Auch die von den Kassen immer wieder vorgetragene Forderung an die Ärzte, zunächst Wirtschaftlichkeitsreserven zu geben, hat Gassen vorsorglich bereits zurückgewiesen. Die sei "dreist und frech".

Hausbesuche besser vergüten

„Dringenden Nachbesserungsbedarf“ hat KBV-Chef Dr. Andreas Gassen bei der Vergütung von Hausbesuchen ausgemacht. Der aktuelle Satz von 21,95 Euro liege unter der Anfahrtspauschale eines Handwerkers, sagte Gassen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will bei den Honorarverhandlungen an dieser Stelle eine deutliche Aufwertung erreichen.

„Wenn man Hausbesuche in der Versorgung halten will, müssen die Kassen hier ordentlich draufsatteln“, sagte Gassen. Die Ärzte fordern zudem den ihnen rechtlich zustehenden Ausgleich von Investitions- und Betriebskosten in den Praxen. Dabei müssten auch Gehälter angestellter Ärzte eine Rolle spielen.

Die erste Runde der Verhandlungen zwischen Vertragsärzten und Kassen ist am Mittwoch ohne zählbares Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gespräche über die Entwicklung des Orientierungspunktwerts sollen am Dienstag fortgesetzt werden.

Die Verhandlungen sollten laut Gesetz bis zum 31. August abgeschlossen sein. Gassen zeigte sich skeptisch, ob dies gelingen könne. (af)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Blackbox Honorargespräche

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Kommentar

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Kommentare
Dr.med. Henning Fischer 17.08.201822:12 Uhr

Angaben zur Höhe der ärztlichen Forderungen machte Gassen nicht. Sie werde aber "deutlich über Null" liegen.


deutlich über null? Lattenschuß?

woanders wird über 4-6% verhandelt.

Herr Gassen, geben Sie zu:

die "Verhandlungen" sind eine Farce: unter Budgetbedingungen geht eh nix, und welches Druckmittel hat die KBV:

KEINS !!!!!!!!!!!!!!

Schmierentheater, das ganze.

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