Diabetes

Kinderdiabetes-Lotsin baut Hürden ab

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LÜBECK. Schleswig-Holstein erhält in einem bundesweit einmaligen Projekt eine Kinderdiabetes-Lotsin. Für das über drei Jahre geplante Projekt wird Dr. Simone von Sengbusch, Oberärztin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) tätig.

Sie will auf Institutionen des Gesundheitswesens, Behörden und Ansprechpartner für Inklusion zugehen, die Kinder mit Diabetes Typ 1 betreuen. "Mein Ziel ist es, bestehende Hürden zu analysieren und sie gemeinsam mit den Beteiligten durch fachlichen Austausch und Optimierung der Prozesse zu überwinden", sagte die Kinderärztin, die sich seit über 15 Jahren in dem Fach engagiert und als Leiterin des mobilen Diabetes-Schulungsteams Schleswig-Holstein bekannt wurde.

Das Team hatte die Situation betroffener Kinder deutlich verbessert.

So gibt es heute in jeder Kinderklinik im Norden ein qualifiziertes Diabetesteam und einen einheitlichen Behandlungsstandard. Von Sengbusch sieht aber weiteren Handlungsbedarf: "Die Insulintherapie des Typ 1-Diabetes ist im Leben eines Kindes immer präsent und stellt alle Beteiligten, die die Kinder im Tagesverlauf betreuen, zum Beispiel in Kindergärten und Grundschulen, vor eine Herausforderung."

Sie kündigte ein landesweites Konzept für einzuschulende Kinder und eine bessere Information für Eltern an. Gefördert wird das Projekt von der Damp-Stiftung. (di)

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