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Klinikärzte und Kommunen vor schweren Verhandlungen

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BERLIN (hom). Mit der Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt für die 55 000 Ärzte an kommunalen Kliniken und einer besseren Bezahlung von Bereitschaftsdiensten geht der Marburger Bund (MB) in die an diesem Montag in Frankfurt/Main beginnenden Tarifgespräche mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).

MB-Chef Rudolf Henke nannte die Forderung der Klinikärzte "tarifpolitisch geboten". Die Arbeitgeber dagegen wiesen die Forderung zurück. "Der Marburger Bund fordert zum dritten Mal in Folge überproportionale Gehaltssteigerungen, die die Krankenhäuser nicht verkraften", sagte der VKA-Verhandlungsführer für die Kliniken, Joachim Finklenburg. Er plädierte für die Einbeziehung der Ärzte in ein System der leistungsbezogenen Vergütung. Der MB lehnt dies ab.

Unterdessen einigten sich das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und der MB auf einen neuen Haustarifvertrag für die etwa 200 Ärzte des Klinikums.

Lesen Sie dazu auch: Tarifeinigung an Europas größter Unfallklinik

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