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Kliniken im Norden suchen Kooperation mit KBV

DAMP (di). Die KBV und der norddeutsche Klinikbetreiber Damp Holding AG wollen die Zusammenarbeit der Versorgungsebenen verbessern. Ob die norddeutschen KVen den Vertrag mit Leben füllen werden, steht aber noch nicht fest.

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"Wir begrüßen die Rahmenvereinbarung, werden uns aber im Verbund mit den anderen KVen im Norden abstimmen", sagte der Sprecher der KV Schleswig-Holstein, Marco Dethlefsen. Zunächst müsse aber geprüft werden, welche Auswirkungen die Vereinbarung mit dem Klinikbetreiber für die Arztpraxen haben kann.

Damp Holding ist nur im Norden aktiv.

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler betonte nach Abschluss der Rahmenvereinbarung die Versorgungsaspekte: "Letztlich kommen wir nur gemeinsam voran, um die flächendeckende Versorgung unserer Patienten auf Dauer zu sichern und zu verbessern." Damp-Chef Dr. Claus-Michael Dill hält die Vereinbarung für geeignet, die Vernetzung mit ambulanten Leistungserbringern weiterzuentwickeln. So sollen etwa gemeinsame Ziele definiert und in Projekten erarbeitet werden.

Wie dies konkret ausgestaltet wird, hängt entscheidend von den Beteiligten vor Ort ab. Die Damp Holding ist nur im Norden aktiv, so dass die KVen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg bei der Ausgestaltung gefragt sind. Außer Damp bemühen sich auch andere Klinikbetreiber um eine Zusammenarbeit. Eine Kooperation gibt es seit mehr als zwei Jahren mit der bundesweit tätigen Klinikkette Sana. Diese hat dazu geführt, dass Pharmakotherapieberater der KVen an Sitzungen der Arzneimittelkommissionen der Sana-Kliniken teilnehmen. Damit soll in der Entlassmedikation stärker auf die Belange der Praxen Rücksicht genommen werden. Auch die Zusammenarbeit in Ärztehäusern an Sana-Standorten stößt auf positive Resonanz.

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