KBV fordert

MRSA-Screening vor Klinikaufenthalt!

Veröffentlicht:

BERLIN. Risikopatienten sollten vor planbaren Krankenhausaufenthalten auf eine MRSA-Infektion getestet werden. Das fordert die KBV, wie aus dem Newsletter "Praxisnachrichten" hervorgeht.

Damit könnte die Ausbreitung des Erregers eingedämmt werden, betonte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen.

Die KBV fordere bereits seit Längerem, dass ambulante ärztliche Leistungen im Zusammenhang mit einem prästationären MRSA-Screening vergütet werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Bislang übernähmen die Krankenkassen die Kosten nur für eine MRSA-Eradikationstherapie, wenn diese nach einem Krankenhausaufenthalt erfolgt und nicht schon davor. (eb)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Wolfgang P. Bayerl

Die Krankenkassen bevorzugen doch bekanntermaßen immer die teure stationäre Variante!

Natürlich darf man das mit dem MRSA-Screening auch nicht übertreiben,
also wirklich nur "Risikopatienten"!
Bitte keine neue hochbezahlte Laienkommission zur Festlegung von Risikopatienten,
ich würde da einfach den Dr. fragen.


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